Rundbrief März 2020

• By Sandy Shoshani

Liebe Freunde,

Genau vor 15 Jahren nahm ich mein Amt in Be'ad Chaim auf, um ungeborene Leben zu schützen. Ich durfte auf dem gesegneten Fundament von Gebet und Glaube weiterbauen, dass seit der Gründung von Be'ad Chaim 1988 gelegt wurde. Wöchentliche Gebetstreffen begannen schon damals, und heute schicken wir unsere Gebetsanliegen an 800 verschiedene Standorte rund um die Welt. Kurz nachdem ich begann betete eine unserer treuen Mitarbeiterinnen wöchentlich dafür, dass uns die grossen Felsen aus dem Weg geräumt werden, die uns die Möglichkeiten, Leben zu retten, versperren. Sie sah innerlich, wie die Felsen auf dem Weg von Gottes Dampfwalzen weggeräumt wurden. Es ist eine grosse Freude zu sehen, wie Gott Wege in die Herzen der Menschen schafft, und wie er ermöglicht hat, mehr als 3000 Leben zu retten. Es ist ebenfalls eine grosse Freude zu sehen, wie Gott durch Seelsorge und Gedenkpflanzungen in den Gärten des Lebens Heilung und Erleichterung freisetzte.

Kürzlich hatte ich das Privileg, mit verschiedenen Leitern von ganz Israel ein Festmahl fürs Leben zu teilen. Ihre Unterstützung, Interesse und Enthusiasmus waren sehr rührend, und motivierten uns, uns weiterhin zusammen gegen Abtreibung einzusetzen. Wir haben realisiert, dass wir als Diener des LEBENDIGEN GOTTES die Fähigkeit haben, aufzustehen, vorzudringen und für das Leben der Ungeborenen Fürsprache zu leisten.

Danke, dass du ein unverzichtbarer Teil von allem bist, was Gott getan hat und noch tun wird um das Leben der Ungeborenen hier in Israel zu bewahren.

Mit Dankbarkeit,

Sandy

Tony spricht auf einer Bühne in ein Mikrofon vor einer Präsentation

Sherri und ihre Zwillinge, Noam und Zohar:

Sherri hat eine chronische Kolitis und hat deshalb oft grosse Schmerzen, eine begrenzte Diät, und muss wöchentlich Spritzen nehmen. Das ist alles sehr schwer für sie, doch ihr Mann unterstützt sie und tut was er kann, um ihr zu helfen. Wegen ihrer Krankheit konnte sie sich nicht vorstellen, nochmals Kinder zu bekommen. Eine sehr freundliche und verständnisvolle Beraterin von Be'ad Chaim verbrachte viele Stunden damit, ihr zuzuhören und sie zu ermutigen. Viele Mütter sagen uns, dass dieses Zuhören und Ermutigen ihnen sogar noch mehr bedeutet, als die praktische Hilfe, die wir anbieten. Sie brauchen eine Person, die ihnen ohne Vorurteil zuhört, ihnen zur Seite steht, und ihnen hilft einzusehen, dass sie trotz ihren Umständen gute Mütter sein können.

Die Zwillinge, Noam und Zohar, haben gerade ihren ersten Geburtstag gefeiert. Es geht ihnen grundsätzlich gut, doch dieser Winter war hart. Wie bei vielen unserer Be'ad Chaim Babys der Fall war, waren auch sie aufgrund der aussergewöhnlichen Kälte und Feuchtigkeit oft krank. Trotz ihrer und der Kinder Krankheiten kümmert sich Sherri um die beiden, und sie entwickeln sich gut. Sie erzählte mir, dass es ihren beiden älteren Töchtern ebenfalls gut geht. Die älteste, in der ersten Klasse, ist sehr intelligent, und nächstes Jahr beginnt auch die zweitälteste mit der Schule. Sherri ist eine sehr hingebungsvolle Mutter, die sich sehr viel Mühe für ihre Familie gibt, auch wenn es ihr nicht so gut geht. Sie sagte, manchmal habe sie das Gefühl, sie habe keine Kraft mehr zum Weitermachen, dass sie aber auch dann für ihre Familie durchhält. „Ich danke Gott für das, was wir haben. Viele Menschen beten und bitten Gott dafür, dass Er ihnen Kinder schenkt.“ Während der Schwangerschaft mit den Zwillingen sagte ihr ein Arzt, dass sie Gesundheitsprobleme haben werden. Das eine Baby, sagte er, werde ungleich lange Beine haben, und das andere werde ein Loch im Herz sowie andere Probleme haben. Als Reaktion liess sie verschiedene Tests über sich ergehen und wurde sehr besorgt. Oft, als sie bei ihrer Beraterin in Be'ad Chaim war, weinte sie, und wurde von ihr wieder ermutigt. Beide Zwillinge wurden dennoch komplett gesund geboren, und gedeihen.

Sherri hat sich übermässig bei mir bedankt für all das, was Be'ad Chaim für ihre Familie getan hat. „Ihr seid etwas besonderes. Der Karneval, den ihr letzten Sommer gehalten habt, hat mir sehr gefallen. Alle möglichen Menschen waren dort – religiös, sekular, ein buntes Gemisch – alle vereint zusammen. Ihr tut ein heiliges Werk. Es ist unglaublich, wie ihr Menschen in Not von ganzem Herzen beisteht. Wenn ihr jemand in Not seht, dann nehmt ihr sie an mit einem Lächeln und einem lieben Wort. Diejenigen, die Kleider austeilen, tun es mit einer Umarmung. Ich bin so dankbar – Worte fehlen mir. Eure Entscheidung, anderen zu helfen, ist eine göttliche Berufung. Möge Gott euch segnen, mit Gesundheit und Kraft – euch, und alle, die mit euch arbeiten.“ Ich habe Sherri gesagt, dass wir weiterhin für ihre Gesundheit beten. Ihre Antwort war: „Vielen Dank. Kein Gebet ist kraftlos.“

Ihr seid etwas besonderes. Der Karneval, den ihr letzten Sommer gehalten habt, hat mir sehr gefallen. Alle möglichen Menschen waren dort – religiös, sekular, ein buntes Gemisch – alle vereint zusammen. Ihr tut ein heiliges Werk. Es ist unglaublich, wie ihr Menschen in Not von ganzem Herzen beisteht.

Glückliche Zwillinge, Junge und Mädchen, vor einem Blumenhintergrund

Ruth mit Baby David:

Ruth ist eine Hirtin aus den judäischen Bergen zwischen Bethlehem und Hebron. Dort hütet sie ihre Herde, und dort zieht sie auch ihren neugeborenen David auf. Ruth hat es als alleinerziehende Mutter nicht einfach. Einige koreanische Freunde haben sie befreundet und gefragt, ob Be'ad Chaim ihr in ihrer schwierigen Situation helfen können. Es bereitete unseren Mitarbeitern viel Freude zu sehen, wie der kleine David zufrieden lächelte und blubberte, während seine Mutter wunderschöne Kleider aus unserer Boutique in Jerusalem aussuchte. Wir beten, dass dieser kleine David, seiner Mutter beim Schafhüten zuschauend, ein Herz haben wird wie ein anderer David, der schon lange her lebte - ein Herz nach

Gottes eigenem Herzen.

Erika und Baby Lior:

Erika ist eine junge Mutter aus Jerusalem. Sie arbeitete als Wächterin, und ihr Mann hat einen Stand im Mahane Yehuda Markt. Erika und ihr Mann haben zwei Kinder im Alter von 9 und 5 Jahren. Die Lebensunterhaltkosten in Jerusalem sind sehr hoch, und das Einkommen des jungen Ehepaars wird vor allem für die Mietkosten aufgebraucht.

Als Erika herausfand, dass sie wieder schwanger war, war sie deshalb gar nicht erfreut. Sie meinte, zusammen mit ihrem Mann, dass Abtreibung ihre einzige Option sei. Es war eine unerwartete Schwangerschaft, und wegen ihrer finanziellen Situation glaubten sie nicht, ein weiteres Kind aufziehen zu können. Was sie hatten reichte ihnen kaum aus für die Zwei Kinder, die sie schon hatten.

Als sie „Abtreibung“ auf dem Internet suchte, fand Erika unsere Webseite, und darauf unser Angebot von Hilfe. Nachdem sie mit einer unserer Beraterinnen gesprochen hatten etschieden sie sich, das Kind zu behalten. Erika wurde in unser Operation Moses Projekt aufgenommen, und bekam einen Kinderwagen, eine Babywanne, eine Badewanne, Bettwäsche und monatliche Gutscheine für ein Jahr um essentielle Produkte für das Baby zu kaufen.

Gerade erst vor zwei Monaten kam Lior, das heisst: „Du bist mir ein Licht“, zur Welt. Sie wurde jedoch ohne Finger an einer Hand geboren, was für ihre Eltern Bestürzung auslöste. Anfangs war es schwer für die beiden älteren Geschwister, ihre kleine Schwester so anzunehmen, wie sie geboren wurde. Doch nun, berichtet Erika, lieben sie sie täglich mehr und spielen gerne mit ihr.

Erika möchte gerne ihren Mutterschaftsurlaub ein wenig strecken, damit sie mindestens ein Jahr lang bei Lior zuhausebleiben kann. Bitte betet für eine gute Lösung für sie und für ihre Situation. Erika freut sich sehr, dass sie sich für das Leben ihres Kindes entschieden hat. Die Hilfe, die sie von Be'ad Chaim bekommen hat, hat ihr Hoffnung gegeben, die Schwangerschaft auszutragen, und sie ist sehr dankbar.

Baby-Mädchen in Rosa auf einer Decke

Batya mit Baby Emma:

Batya ist ursprünglich aus Spanien und wohnt zusammen mit ihrem Mann, ihrem siebenjährigen Sohn und ihrem Vater in Tel Aviv. Sie kommt aus einer grossen Familie. Ihre Mutter starb als sie erst 14 Jahre alt war. Ihr Mann ist nicht erwerbstätig und hat grosse Schulden.

Als sie herausfand, dass sie wieder schwanger war, wollte sie abtreiben, weil sie sich nicht vorstellen konnte nochmal ein Kind zu erziehen ohne den Beistand ihrer Mutter. Sie fühlte sich sehr einsam. Da war niemand, mit der sie ihre Ängste bezüglich der Schwangerschaft teilen konnte. Ausser mit ihrem älteren Bruder hatte sie keinen Kontakt mehr zu ihren Geschwistern.

Batya hat eine seltene Krankheit, bei der sich im Gehirn regelmässig Flüssigkeit aufbaut und wegen der sie oft zu einem Spezialisten muss. Ihre Schwangerschaft war mit hohem Risiko verbunden. Trotz der Gefahr und ihrer Gesundheitsprobleme entschied sich Batya für das Leben ihres Kindes nachdem sie sich mit einer Beraterin von Be'ad Chaim traf, und ihr dort emotionale und praktische Unterstützung versprochen wurde.

Im 8. Monat ihrer Schwangerschaft erlitt ihr grosser Bruder einen Schlaganfall und verstarb. Batya war am Boden zerstört, und versank in Depression. Sie war sehr besorgt um ihren Vater, der nun sowohl seine Frau als auch seinen Sohn verloren hatte. Baby Emma wurde im November geboren, und Batya's Herz wurde sofort mit Freude erfüllt. Sie meinte: „Sie ist so schön! Ich liebe es, ihr beim friedlichen Schlafen zuzusehen.“ Bitte betet für sie, dass sie Trost und Frieden im Herzen bekommt. Sie wünscht sich sehr, dass ihre Familie nicht so gleichgültig wäre, doch sie wohnen alle sehr weit voneinander entfernt und haben fast keinen Kontakt.

lächelndes junges Baby
Mutter und Baby im Gegenlicht

Fördere ein Leben

Werde Förderer und hilf einer Mutter, sich für LEBEN zu entscheiden indem du sie mit wesentlichen Sachen für das erste Lebensjahr ihres Babys versorgst.

Tu Bishvat in den Gärten des Lebens

Jedes Jahr treffen wir uns zu Tu Bishvat, dem Fest der Bäume und neuen Blumen, in den Gärten des Lebens, um Kindern zu gedenken, die nie in den Armen ihrer Eltern gehalten wurden. Dieses Jahr pflanzten wir für Kinder und Enkel, die fehlgeboren sind. Es gab eine Zeit, in der verschiedene Teilnehmer ihre Erfahrungen teilen konnten, eine Zeit des Gebets und der liebevollen Teilnahme, und wir pflanzten Bäume als Gedenken an diese Kleinen die nun in der Gegenwart des liebenden Vaters sind. Alle sind wilkommen, durch das Pflanzen eines Baumes in den Gärten des Lebens Trost zu finden.

Collage aus grünen und roten Fotos, Gras, Bäumen, Blumen

Der Herr hats gegeben, der Herr hats genommen; der Name des Herrn sei gelobt!

Die wunderbare Nesia:

Mit grosser Traurigkeit teilen wir euch mit, dass die kleine Nesia, Tochter von Sivan, für die wir im Februarrundbrief um Gebet baten, gestorben ist. Sie war gerade zwei Monate alt.

Nesia's Eltern hiessen sie in der Welt wilkommen, obwohl sie einen genetischen Defekt namens Trisomie 18 hatte, auch Edwards Syndrome genannt. Ein Kind überlebt unter dieser Bedingung fast nie das erste Lebensjahr.

Während der Schwangerschaft fanden die Ärzte keine Anzeichen davon. Sivan und ihr Mann waren sehr überrascht als ihnen nach der Geburt berichtet wurde, dass Nesia Gesundheitsprobleme habe. Und doch gaben sie ihrer Tochter während den zwei Monaten, in denen sie bei ihnen war, so viel Liebe wie sie nur konnten. Jeder Tag, den sie mit ihr hatten, sollte ein kostbarer Tag sein.

Wir möchten diese mutigen, liebevollen Eltern ehren dafür, dass sie sich treu und entschlossen um ihre Tochter gekümmert haben, auch dann, als sie die meisste Zeit im Krankenhaus war.

Möge Gott diese trauernden Eltern trösten, und auch die einjährige Schwester, und sie an seine Liebe und Barmherzigkeit erinnern. Wie Hiob sagte: „Der Herr hats gegeben, der Herr hats genommen; der Name des Herrn sei gelobt!“ Mögen ihre Herzen in seinem Frieden friedlich werden. Möge sein Angesicht über ihnen leuchten.

die Hände eines Mannes, der zwei Zypressen in Töpfen einpflanzt

Find Healing

Plant a tree and find healing after the loss of a baby through miscarriage, abortion or SIDS - and find comfort, closure, and restoration.

Kommende Veranstaltungen:

–SAVE THE DATE: Internationale LeChaim Konferenz 2020, November 2020

–Erster Marsch fürs Leben im November 2020

–Prolife T-Shirts werden während des Jerusalem Marathon getragen werden

–Eine neue Kampagne für eine israelische Veröffentlichung des Filmes „Unplanned“

Prolife T-Shirts
eine Reihe ordentlich aufgehängter Baby-Mädchen-Kleider

Provide Clothing

Provide women with clothing and certain baby items for a full year. Help lessen the financial pressure of buying it all on their own.